Über mich
- heidi
- Handarbeiten aller Art sind meine grosse Leidenschaft. Aber vor allem die Wolle hat etwas Faszinierendes. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich ja leider meinen Online-Shop aufgeben... Aber die Wolle bleibt mir treu.
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Freitag, 26. März 2010
Die Zauberflöte - Theaterabend
Heute abend war wieder Theater angesagt. Und das ist gleichzeitig auch immer
Friseurtag. Irgendwie hänge ich da sicherlich noch an alten Zöpfen.... wenn ich mir
so begucke, wie manche ins Theater gehen. Das hat nun nichts damit zu tun, sich
nur zeigen wollen. Ich denke, man sollte aus so einem Abend etwas Besonderes machen...
Die Aufführung war grossartig. Einfach ein Erlebnis (aber ein langes: ca. 3 1/2 Stunden). Sicherlich war es eine "Vorübung" für Wagners "Ring der Nibelungen"... Vielleicht schaffe ich das auch einmal... Natürlich nur zu Hause im Landestheater.
Nach Bayreuth fehlen mir leider die Beziehungen.
Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte
Oper in zwei Aufzügen
» Premiere 11.12.2009
- Beschreibung
In einer symbolträchtigen Märchenwelt erzählt „Die Zauberflöte“ von den Mächten des Lichts und der Dunkelheit, von hoffenden und bangenden Männern und Frauen, von Angst und Tapferkeit, von Hoffnung und Erfüllung, von der Kraft der Musik und vor allem von der Liebe. Im Mittelpunkt steht die Suche des Prinzen Tamino nach Pamina, der Tochter der Königin der Nacht, die sich im Reiche Sarastros aufhält. Immer wieder ermutigt von den drei Knaben und der machtvollen Zauberflöte beschreitet Tamino einen mühsamen Weg, der ihn vom körperlosen „Bildnis“ einer noch fernen, idealisierten Frau, die er bewundert, zur existentiellen Begegnung mit ihr führt, bis beide erfolgreich zusammen „durch Feuer und Wasser gehen“.
Heimlicher Star des Abends aber ist Papageno, der charmante und wankelmütige Vogelmensch, Vogelfänger der Königin und Begleiter Taminos, eine Rolle, die sich Mozarts kongenialer Librettist Schikaneder selbst auf den Leib schrieb.
Mozarts letztes Bühnenwerk ist eine einzigartige Mischung aus großer Oper, heiterem Sing- und Zauberspiel und Volkstheater, Mythos und Mysterium. Die 1791 erstmals aufgeführte „Zauberflöte“ wurde zur meistgespielten Oper des musikalischen Repertoires.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Theaterbesuch - Abo
Heute war wieder Theaterabend. Und - um es kurz zu machen - selten so gelacht. Tiefgründiger Humor, so mitten aus dem Leben, Witz - der nicht unter die Gürtellinie ging. Neugierig, was wir gesehen haben?
Georges Feydeau, Eugène Labiche :
Die Affäre Rue de Lourcine / Lauf doch nicht immer splitternackt herum.
- Beschreibung
Nach einer durchzechten Nacht wachen zwei grundsolide Steuerzahler mit Kopfschmerzen, aber ohne jegliche Erinnerung an das Vergangene gemeinsam in einem Bett auf. Man kennt sich zwar nicht, aber eines scheint klar: Es ging hoch her. Wenn man nur wüsste, wo und wie? Die Morgenzeitung titelt mit einer Schreckensmeldung: Mordopfer aufgefunden! Diverse Indizien an und in ihren Kleidern versetzen die beiden wohlsituierten Herren in Panik: Haben wir etwa...? „Die Affäre Rue de Lourcine“ nimmt ihren unerbittlich grotesken Lauf.
„Lauf doch nicht immer splitternackt herum!“ – Wie oft hat er ihr das schon gesagt. Doch die attraktive Gattin verschafft einem aufstrebenden Politiker eben keineswegs nur Annehmlichkeiten. Nicht allein, dass sie seinen einflussreichen Gegner freizügig begrüßt, sie lässt sich auch in aller Öffentlichkeit von einem „Enthüllungsjournalisten“ einen Wespenstachel aus dem entblößten Hinterteil ziehen. Karriere, Amt und Würde stehen auf dem Spiel!
Schlagfertige Dialoge und turbulente Handlungen – das sind Markenzeichen von Eugène Labiche und Georges Feydeau, vor allem aber die in ihren Stücken jeweils exerzierte boshaft groteske Demontage der vorgeblich heilen Welt des Normalbürgers, in der jede noch so kleine Alltagspanne die Fassaden des Anstands ins Wanken bringen kann.
Es war ein wunderschöner Abend...
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Affäre,
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